Hin und wieder begegnen und Schilder über deren Inhalt man eigentlich nur den Kopf schütteln kann. Vor allem dann, wenn sie auf Gefahren oder Umstände hinweisen, bei denen sie dann eigentlich gar nicht mehr zu sehen sind.

So z. B. bei dieser etwas älteren, recht schönen Laterne in einer Münchner Fußgängerzone, an der ein Schild darauf hinweist, dass diese „Straßenbeleuchtung Ausser Betrieb“ ist. Eine Beschilderung, die in dreifacher Hinsicht völlig ihre Wirkung verfehlt.

Straßenbeleuchtung außer BetriebErstens interessiert es am Tag sowieso niemanden, ob eine Straßenbeleuchtung funktioniert oder nicht, denn eine leuchtende Straßenlaterne bei Tage hätte ebenso wenig Sinn, wie ein Sonnensegel unter einem Zirkuszelt. Zweitens ist das Schild in einer Höhe angebracht, die völlig außerhalb des Blickfeldes eines Passanten liegt, so dass es selbst am Tag wahrscheinlich überhaupt nicht gelesen werden kann. Und drittens, merkt man spätestens im Dunkeln sowieso, dass die Beleuchtung nicht funktioniert und dann kann man das Schild erst recht nicht mehr lesen.

Die Unsinnigkeit dieser Beschilderung wird nur noch übertroffen von einem Schild, das mir mal auf Kreta am Eingang zur Samaria-Schlucht begegnete. Diese steile Schlucht ist über 20 km lang und kann von einem gesunden, gut trainierten Menschen in ca. 6 Stunden durchwandert werden. Also dort wird am Eingang an einer großen Tafel auf die Gefahren und Verhaltensregeln in der Schlucht aufmerksam gemacht, dass man z. B. nur mit festem Schuhwerk und in guter körperlicher Kondition die Wanderung auf sich nehmen sollte und natürlich immer auf eigene Gefahr. Daneben hing unter den Eintrittspreisen ein kleines Schild mit der Aufschrift: „Behinderte Eintritt frei“.
So viel erst mal dazu.